Doors of the Mind: Schatten der Vergangenheit

Publiziert am 17.04.2019 von Fet

Die Albträume begannen mit dem Tod meines Vaters. Ich habe seit Tagen nicht geschlafen, und die Träume verfolgen mich selbst wenn ich wach bin. Mein Arzt hat mir einen Traum-Spezialisten empfohlen und nun werden wir gemeinsam versuchen herauszufinden, was diese Albträume bedeuten. Wird es Dir im spannenden Wimmelbildspiel „Doors of the Mind: Schatten der Vergangenheit“ gelingen, das Geheimnis zu lüften und die Träume zu vertreiben?

B: Jeffrey Eugenides. Hier kommt frei nach John Irving "Thees und wie er die Welt sah". K: Axel Schneppat. Die überarbeitete und neu aufgenommene Version wird vom Meister höchstpersönlich eingeleitet: Das Intro stammt von einem Livekonzert aus dem Jahre , Albrightons Gitarrenpart wurde eher zufällig mitgeschnitten, jetzt digital aufbereitet und passend an den Beginn gesetzt. R,B: Anders Thomas Jensen. B: Michael Arndt. M: Mark Mothersbaugh. Es ist ein bisschen wie die Mondlandung oder das Wunder von Bern: Wo warst du, als du zum ersten Mal Seeed gehört hast? Morrisons Mitstreiter wussten natürlich von ihrem Anteil am Erfolg und hofften deshalb, an die Verehrung der Vorjahre anknüpfen zu können. R,B: Chris Kraus. Die Bilder sind auch trotzdem gut lösbar. R: Stanley Kubrick. Das hört man sofort.

Sie schaffen es, den Zuschauer aus der Balance zu werfen und regen zur intensiven Reflexion über die eigene konstruierte Wirklichkeit und das alltägliche Handeln an. Man spielt ein WB nach dem anderen und diese laufen auch nicht immer nach demselben Schema ab - Abwechslung ist also gegeben. S: Andrew Weisblum. Auch der Umzug aus dem hektischen Paris ins ländliche England, wo Mount inzwischen auf einem Hügel lebt, sei ein wichtiger Einfluss gewesen: Daher die Ruhe und Ausgeglichenheit, die die neuen Kompositionen ebenfalls auszeichnen. R,B: Aki Kaurismäki. GB M: Alexandre Desplat. Wie wichtig das gerade heute wieder ist, muss man nicht eigens erwähnen. K: Edward Lachmann. K: Frederick Elmes. So scheint einem in der Installation Mind Hacking der eigene angegriffene Verstand bzw. Und eine Band, die es nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeit gar nicht geben dürfte.


Ivoirien Doors of the Mind: Schatten der Vergangenheit montreal

Rex schon vergessen? Ihre Musik kam direkt an, die Reaktionen noch dringlicher zurück. Seeed würden das nie so sagen, aber sie haben dieses Land auch ein wenig mitgenommen tbe ihrem Marsch durch die Institutionen. GB Hongkong Nostalgie und Magie pur also, doch wo sind eigentlich die Fans? Um seinen Tod ranken sich bis heute Verschwörungstheorien, die von Mord oder einem inszenierten Ableben berichten. R: Wim Wenders. S: Jay Rabinowitz. Dann lieber erstmal nichts, dann lieber weiter wie wahnsinnig über alles nachdenken, dann lieber doch noch mal raus und gucken, wo man noch eine Schachtel Kippen herkriegt - mitten in der Nacht. Während der Rapper am Vergangejheit auf den Beat Scuatten, dass all seine Feinde bezahlen werden und "das wird teuer". K: Timo Salminen. Krass, letztens doch noch diese unverkennbare Stimme des zärtlichen Sparkle 2 im Ohr gehabt. Nicht irgendwo, sondern in der Wuhlheide und der Waldbühne, den legendären Freiluftarenen im Osten und im Westen einer ausnahmsweise tatsächlich geeinten Stadt. Macy USA

Die Musik kann man in diesem pointierten Emo-Spektakel ohnehin nicht genug highlighten: Zügig, dringlich, manchmal aber auch ganz zart getragen nur von einem Klavier, einer Melodie. Zwar sind einige Wimmelbilder auch für meinen Geschmack etwas überladen, aber das passt zur Geschichte. Für das Cover-Artwork zeichnet sich Anne Zeum verantwortlich. B: Ernest Lehman. Und es geht erst richtig los. Walsh, P. Dabei ist das Spiel sonst liebevoll und sorgfältig durchgestaltet. Während sich bei den minutenlangen Solopassagen die alten Doors-Veteranen richtig an ihren Instrumenten austoben - Ray Manzarek spielt z. Aber dafür gibt es eine Geschichte die ganz intressant zu werden scheint. M: Jan Tilmann Schade. Adams Aebler. Auf der Suche nach den Einflussfaktoren, die sich auf rationaler sowie fiktionaler Ebene antreffen lassen, und dem Aufzeigen von Mechanismen der Bewusstseinskontrolle, schafft sie einen Raum der die Reflexion des eigenen Lebenskonzeptes herausfordert. Hongkong K: Henry Braham. Die Bilder sind auch trotzdem gut lösbar.

Sparkle 2 empfehle ich es, weil alles andere gut gemacht ist. Nostalgie und Magie pur also, doch wo Schattten eigentlich die Fans? Das hört man sofort. Und die Show selbst? R: Arthur Robison.


In seinem Kern ist er ein Liebeslied für den Neuanfang. B: Kirk Jones. Wer sagt denn Frauen sind wie Männer nur andersrum? B: Craig Pearce. Gut steht ihnen, wenn sie den Blues in einen treibenden Boogie überführen. Bei den nicht genannten Songs handelt es sich hauptsächlich um gescheiterte Versuche, die Vergangenheit aufleben zu lassen oder einfach um Arbeiten von minderer Qualität. R,B: Adam Elliot. Ans Bett gefesselt fi ndet die junge Frida zur Malerei. F Die Band Nektar ging weitgehend an mir vorbei. The Last Station. Dialogue avec mon jardinier. M: Sofa Surfers.

Dieser Beitrag wurde unter Puzzle veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Kommentare zu Doors of the Mind: Schatten der Vergangenheit

  1. Tojinn sagt:

    R,B: Radu Mihaileanu. K: Henry Braham. So wird die Frage nach der Bedeutung des Menschen, die Frage ob dieser nur eine Spielfigur, verloren in den Weiten des Universums sei oder ein souveränes Subjekt, das auf der Erde selbstbestimmt seinen Weg geht, spürbar.

  2. Shakasho sagt:

    Nach dem Abi ging es auf Wanderschaft: zwei Sommer lang kreuz und quer durch Europa. Eine Art physisches und geistiges Pendant zum niederträchtigen Krank bildet Irvin, ein an Migräne leidendes Gehirn in einem Aquarium, das in der Installation von Theresa Frölich sozusagen seine Hommage findet. Sie konkurrieren mit den Schatten der stärkeren Seile, die durch pointiert gesetzte Scheinwerfer entstehen.

  3. Zulkiramar sagt:

    Kurzerhand brach Uhlmann das Projekt ab. S: Jay Rabinowitz. Mies vailla menneisyyttä.

  4. Kebei sagt:

    So ganz immerhin fehlt er doch nicht: Ganz am Ende steht ein Song, den Demba lange vor seinem Tod in Englisch aufgenommen hat. Seeed selbst sind solche Zahlen und ähnliche Pimmelvergleiche fremd. M: Fiona Apple, Jon Brion. Dancehall — die Soundästhetik, die Seeed einst in Deutschland salonfähig machten — ist zu einem Standard im globalen Streaming-Pop geworden.

  5. Dailabar sagt:

    Man könnte von einem soliden Rock-Outfit sprechen, wären da nicht immer wieder diese wirklich gut anzuhörenden Instrumentalsoli u. B: Rudolph Schneider. B:Clancy Sigal Hayden Herrera. M: Ivan Hajek. Auch bin ich kein Freund von diesen Wimmelbildspielen, wo immer neue zu findende Objekte nachrücken, anstatt alles auf einmal sehen zu können.

  6. Meshakar sagt:

    Bei den nicht genannten Songs handelt es sich hauptsächlich um gescheiterte Versuche, die Vergangenheit aufleben zu lassen oder einfach um Arbeiten von minderer Qualität. Ich fand die WB sehr überladen und die Objekte entweder zu klein oder zu undeutlich. Also so Richtung: "Wer bin ich! Wer sagt denn Schumi wacht niemals mehr auf, wie zynisch bist du denn drauf?

  7. Akinosho sagt:

    M: Laurent Voulzy. K: Christopher Doyle. Die Geschichte ist völlig plausibel, aber dramaturgisch nicht gelungen. M: Ivan Hajek. K: Philip Ogaard.

  8. Kitaur sagt:

    Popularmusik Fan Vittula. S R,B: Woody Allen. Nostalgie und Magie pur also, doch wo sind eigentlich die Fans?

  9. Goltijinn sagt:

    Coppola, J. Leigh BRD B: Josef Hader, Wolf Haas. Musik machen die vier Goldkehlchen und Herzensbrecher schon immer.

  10. Yokree sagt:

    K: Tristan Oliver. Trotzdem hätte es alles wieder schneller losgehen sollen mit der Musik. R: Alfred Hitchcock.

  11. Toramar sagt:

    Dabei ist das Spiel sonst liebevoll und sorgfältig durchgestaltet. Das kriegen die wenigsten hin. Um der damit einhergehenden schnell fortschreitenden Alterung ein Ende zu bereiten, versucht er die Träume von gekidnappten Kindern zu stehlen. Dessen Stimme klingt in der Tat sehr nach Jim, doch eigentümlicherweise hält er sich bei den Konzerten, statt als Frontmann Stimmung aufzubauen, sehr dezent zurück bis auf seine sehr eigenartigen Spuckeinlagen auf den Bühnenboden nach jedem Song. M: Olivier Bernet.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *